Kategorie: Schule

  • Naturgeburtstag im Winter

    Geburtstag in der kalten Jahreszeit? Kein Grund, drinnen im Warmen zu bleiben! Schnee, Eis und Matsch bieten viele Möglichkeiten, einen tollen Naturgeburtstag im Freien zu verbringen und mit viel Bewegung und Spaß über Natur zu lernen.

    Schlechtes Wetter gibt es nicht!

    Alles eine Frage der richtigen Kleidung! Ein warmer Pullover unter der Jacke, Schneestiefel, Schal, Mütze und Handschuhe sollten nicht fehlen, wenn es bei Minus-Temperaturen nach draußen geht. Eine Schnee-/Matschhose tut sicher auch einen guten Dienst.

    Gut ist es, wenn noch warme Getränke und etwas zu essen eingepackt werden, so dass sich die Kinder zwischendurch mit Punsch oder Tee aufwärmen und stärken können.

    Spiel Tierbauten

    Auf dem Naturgeburtstag lernen Kinder mit Spiel und Spaß mehr über die Natur und ihre Bewohner.

    Was machen die Tiere im Winter?

    Tiere brauchen Schutz, um die kalte Jahreszeit zu überleben. Die Kinder erfahren, wie sich die Tiere auf die Jahreszeit vorbereiten und was sie tun, um trotz widriger Umstände zu überleben.

    Die Kreativität und der Spaß sollten natürlich nicht zu kurz kommen, so sind schnell mit Schnee und Naturmaterialien Baumgeister gestaltet.

    Im Schnee und Matsch lassen sich sehr gut die Spuren der Tiere entdecken. Welche Tiere das wohl im Bild sind?

  • Spiel: Ansitzjagd

    Material: Seil oder langer Zweig vom Baum, kann aber auch weggelassen werden

    Ein Kind ist der Jäger, bei der Ansitzjagd, die anderen Kinder sind die Waldtiere, die sich jetzt im Wald verstecken dürfen mit einer entscheidenden Regel: Sie müssen den Jäger IMMER anschauen aus ihrem Versteck, so wie es die Waldtiere häufig tun wie z.B. Rehe.

    Wenn eins der versteckten Kinder entdeckt wurde vom Jäger, muss es vorkommen und ist die Verlängerung am Seil beim Suchen und muss den Jäger unterstützen. Das Spiel geht so lange, bis fast alle Kinder gefunden sind. Das letzte noch versteckte Kind oder das zuletztgefundene darf der nächste Jäger sein.

  • Spiel: Baumtastspiel

    Material: Augenbinden, Ort: Wald, Streuobstwiese, etc.

    Die Kinder gehen immer zu zweit zusammen und bekommen eine Augenbinde. Das blinde Kind wird sicher zu einem Baum geführt, daß es jetzt erfühlen darf von oben bis unten.

    Anschließend wird es wieder weggeführt und muss erraten welcher Baum das war, den es gerade befühlt hat.

  • Naturfreundehäuser als außerschulische Lernorte (ASL)

    Naturfreundehäuser als außerschulische Lernorte (ASL)

    Viele Naturfreundehäuser liegen sehr schön mitten in der Natur und bieten viel Platz zum Entdecken der Insektenvielfalt, Tierspuren heimischer Waldbewohner und köstliche gesunde Wildkräuter. Das Programm wird individuell auf die Wünsche der Schulen angepasst, je nachdem was gerade auf dem Lernplan steht.

    Dabei gibt es jedoch einen wichtigen Unterschied, da die Kinder einmal nicht in den Klassenräumen still sitzen müssen, sondern anschaulichen Draußenunterricht erleben. Hierbei ist fühlen, riechen und erkunden oberstes Gebot und bietet viel Raum für Bewegung und Ausgleich zu dem sonstigen Unterricht.

    Die ersten Kinder einer 3. Klasse aus Heiningen, der Ernst-Weichel-Schule haben bereits zum Thema Schmetterlinge und Insekten einen tollen Tag auf dem Boßler erleben können.

    22 Kinder haben sich mit Lupendosen, Lupen und Bestimmungskarten ausgerüstet und die große blühende Wiese vor dem Haus genau erforscht.

    Es war eine große Vielfalt zu entdecken, unter anderem waren Wanzen, Käfer, Ameisen, Motten, Weberknecht, Schmetterling, Hummel und sogar einige Spinnen dabei.

    Nach einer Stärkung konnten die Kinder sich mit dem Thema Tierbehausungen schlau machen und diese dann selbst in Gruppenarbeit bauen.

    Hier waren Tierbauten wie Tipis aus Ästen und Zweigen dabei sowie auch sogar ein Riesenvogelnest.

    Die Abschlussrunde kam viel zu schnell, obwohl noch viele Spiele auf dem Programm standen. Jedoch mussten die Schuler ja noch den Heimweg antreten. Reihum hatte es den Kindern insgesamt Spaß gemacht, jedoch waren sie sich fast einig, dass die Tierbauten ihnen am Besten gefallen hat.


    Die Angebote zu den außerschulischen Lernorte von den Naturfreundehäuser richtet sich generell an Schulklassen mit Kindern von 6 – 12 Jahren und einer Gruppe von in etwa 20 – 25 Kinder. Das Programm und die Dauer kann hierbei selbst ausgewählt werden.

    Link Webseite Naturfreundehaus Göppingen (Oberer Boßler 1, 73344 Gruibingen)

  • Wildkräuter mit den Jahreszeitenkinder

    Wildkräuter mit den Jahreszeitenkinder

    Das aktuelle Thema im Frühjahr auf dem Erlebnisbauernhof sind die Wildkräuter.

    Da die Jahreszeitenkinder im Alter von 5 bis 11 Jahren nicht zimperlich sind und sich auch schon gut auskennen, haben sie sehr schnell Spitzwegerich, Löwenzahn, Taubnessel und Brennnessel, Wiesenschaumkraut und Gänseblümchen gesammelt und für die Suppe gewaschen und zerkleinert. Es durfte auf der Bio-Wiese vor dem Bauernhofhaus auch schon fleißig probiert werden.

    Die Blüten und Blätter vom Wiesenschaumkraut schmecken sehr lecker nach Senf und Meerrettich. Die Gänseblümchen haben einen leichten nussigen Geschmack.
    Zusammen mit Zwiebeln, Kartoffeln, Wasser, Gemüsebrühe, Salz, Sahne kamen sie in den Topf. Nur die Gänseblümchen haben wir uns aufgehoben als leckere Deko 😋.

    Der Rest wurde dann noch an die Hühner gefüttert. die haben sich gefreut! 😊
    ❤️🐓

  • Spiel: Eichhörnchenverstecke

    Spiel: Eichhörnchenverstecke

    Material: 10 Haselnüsse pro Teilnehmer, geeignet für Herbst und Winter


    Um den Winter zu überleben, haben einige Tiere Strategien entwickelt wie die Vögel, die es in wärmere Gegenden zieht oder die Amphibien und Reptilien, die eine Winterstarre halten, andere wie Igel und Fledermäuse halten einen Winterschlaf und wieder andere wie Dachs und Eichhörnchen eine Winterruhe. Während der Winterruhe wachen die Tiere immer wieder auf zum Fressen.

    Die Kindergruppe wird eingeteilt in Eichhörnchen und Feinde (Eichelhäher, Mäuse, Bär) im Verhältnis 4 – 5 zu 1. Entweder ist es gerade Herbst oder wir stellen uns den Herbst vor, wenn es soweit ist, dass die Eichhörnchen ihre Nüsse für ihren Vorrat sammeln und verstecken.

    Ich bin ein Säugetier, ca 23 cm lang und mein Schwanz ist genauso lang.
    Meine Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine. Ich baue ein Nest, das nennt man Kobel. Außerdem kann ich gut und weit springen und bin ein Kletterkünstler. Mit dem Schwanz steuere ich meine Sprünge.
    Für den Winter lege ich Nahrungsverstecke an. Meine Lieblingsspeisen sind Eicheln, Bucheckern, Haselnüsse, Pilze und Insekten.

    Nun dürfen die Eichhörnchen ihre Nüsse beliebig in der Umgebung (Sichtweite) verstecken, allerdings haben sie nur 3 Minuten Zeit. Die Feinde dürfen sie beim Verstecken der Nüsse vom Platz aus beobachten. Anschließend halten die Eichhörnchen Winterruhe (pantomimisch), verbrauchen dabei Energie und wachen jeweils im Dezember, Januar und Februar mit hungrigen Mägen auf. Jedes Eichhörnchen und jeder Feind muss zum Überleben erst 4, dann 3 und nochmals 2 Nüsse dem Spielleiter bringen. Findet eins zu wenig, scheiden sie aus. Die Eichhörnchen suchen mit einem Zeitlimit von jewils 1 Minute. Am Ende wird deutlich wieviele Eichhörnchen den Winter nicht überleben. diese Verluste werden im Frühjahr mit erhöhter Anzahl an Nachwuchs wieder ausgeglichen.

    Zum Schluss wird besprochen mit welcher Strategie die Vorräte versteckt wurden, ob eine, mehrere oder alle Nüsse in Verstecke gebracht wurden. Eichhörnchen splitten ihren Vorrat, um bei Verlust auf andere Vorräte zurückzugreifen.


    Was passiert nun mit den nicht gefundenen Nüssen im Wald?

    Vielleicht wächst ein neuer Haselstrauch oder andere Tiere finden das Futter.







    Bilder: Pixabay